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Senioren auf dem Ochsenkopf

Auf dem Gipfel erwartet die Ochsenkopf Hüttn die Senioren
Ziel der Senioren war der Ochsenkopf
Datum:
Veröffentlicht: 1.9.26
Von:
Ingrid Kohles
Mit der Seilbahn geht es hoch auf den Ochsenkopf

Der Ochsenkopf, der zweithöchste Berg des Fichtelgebirges war das Ziel der Senioren der Pfarrei Mainroth. Mit einem vollbesetzten Reisebus der Firma Deuber starteten die Senioren erwartungsvoll Richtung Fichtelgebirge. Diakon i.R. Herbert Mayer sprach den Reisesegen und stellte die Reisegruppe unter den Segen Gottes.

Der Ochsenkopf mit dem Sendeturm des Bayerischen Rundfunks war vielen bisher nur aus der Ferne bekannt, andere waren früher schon auf dem Gipfel. Im Jahr 1969 wurde der Ochsenkopf mit einer der damals längsten Seilbahnen Deutschlands erschlossen. Diese wurde 1991 von der zweiten Sesselbahn „Ochsenkopf-Nord“ abgelöst, die mit Zweisitzer-Kabinen ausgestattet war. 2018 beschloss der Zweckverband zur Förderung des Tourismus und des Wintersports im Fichtelgebirge die Erneuerung der Seilbahnen Nord und Süd. Nach langer Planungsphase begann mit der Stilllegung der Seilbahn Nord die Erneuerung. Die neue Seilbahn Ochsenkopf ist beidseitig barrierefrei und ist durch eine gemeinsame Bergstation für die Bahnen Nord und Süd verbunden. In Bischofsgrün bestiegen die Ausflügler die 10-Sitzer Gondeln und schwebten dem Berg entgegen. Auf Höhe der Mittelstation konnten sie die Rodler auf der Sommerrodelbahn beobachten und bewunderten während der Fahrt die immer noch grünen und gesund aussehenden Nadelbäume des Fichtelgebirges. Auf der Bergstation angekommen, folgte eine gemütliche Einkehr in der Ochsenkopf-Hüttn am Asenturm. Gemütlich ging es danach mit der Seilbahn Süd wieder bergab nach Fleckl. 

In der Autobahnkirche in Himmelkron versammelten sich die Senioren zu einer Andacht mit Diakon i.R. Herbert Mayer. In den Himmelkron, Gössenreuth und Lanzendorf gab es bis zur Einweihung der Autobahnkirche keine katholische Kirche. Die Katholiken feierten von 1946 bis 1998 die Gottesdienste mit der Pfarrgemeinde in Bad Berneck oder in der Ritterkapelle der evangelischen Pfarrkirche von Himmelkron. Schon 1966 gab es erste Pläne von Pfarrer Georg Roppelt zum Bau einer katholischen Kirche in Himmelkron, die Ausführung musste aber zurückgestellt werden. Sein Nachfolger, Geistlicher Rat Karl-Heinz Weißer, griff den Gedanken auf und plante eine katholische Ortskirche als Autobahnkirche in unmittelbarer Nähe der Autobahn 9 und der Bundesstraße 303. Als ein geeignetes Grundstück zur Verfügung stand und der damalige Erzbischof von Bamberg, Dr. Elmar Maria Kredel, seine Zustimmung gab, konnte der Plan in die Tat umgesetzt werden. Am 21. April 1996 erfolgte die Grundsteinlegung und am 28. Juni 1998 wurde die Kirche durch den Bamberger Weihbischof Werner Radspieler geweiht. Seither besuchen jährlich über 100.000 Menschen (Zahlen von der Pfarrgemeinde) diesen faszinierenden Ort der Besinnung.

Eine Abendeinkehr im Gasthaus Deuber in Modschiedel rundete diesen schönen und entspannten Ausflugstag ab.