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Kunterbunter Faschingsnachmittag der Senioren

Kein Platz ist leer geblieben beim Seniorenfasching im Jugendhaus St. Heinrich.
Datum:
Veröffentlicht: 8.2.26
Von:
Judith Schmitt
Die Kleinsten des Tanzsportvereins Parkettfeger aus Mainleus zeigten beachtenswerte Leistungen mit viel Spaß am Tanzen.

Mainroth: Hochstimmung herrschte beim Seniorenfasching im bunt geschmückten Jugendhaus St. Heinrich. Das Team des Seniorenkreises bewirtete die Gäste mit Kaffee, Faschingskrapfen und Torten sowie einer leckeren Faschingsbowle.

Zum Narhalla-Marsch zogen die Akteure ins Jugendhaus ein, sehr zur Freude der Gäste hatte sich auch Pfarrer Christian Montag in den Zug mit eingereiht. Seniorenbeauftragte Margret Krause ließ in Reimform die Geschehnisse des vergangenen Jahres Revue passieren und kam wegen der vielen Veranstaltungen im Pfarrsaal zu der Erkenntnis „ja, ohne unser Jugendhaus gingen in Mainroth die Lichter aus“.

 Und dann waren auch schon die Kleinsten an der Reihe, die „Knirpse“ vom Tanzsportverein Parkettfeger Mainleus wirbelten über die Bühne und heimsten viel Applaus für ihren Auftritt ein. Edwin Jungkunz, berichtete in der Bütt von einem Zahnarztbesuch und seine Beobachtungen über eine Mutter mit ihrem verwöhnten Söhnchen Ferdinand. Ferdinand ist einfach ein „Weichei“, das Angst vor dem Zahnarzt hat, stellt er fest. Den müsste man ganz anders erziehen, so sein pädagogischer Standpunkt. Als Ferdinand seine Behandlung mit Bravour hinter sich gebracht hat, kommt er selbst an die Reihe und flüchtet, als der Zahnarzt zur Spritze greift.

Ein besonderes Schmankerl war der gesungene Vortrag von Marianne und Helmut Fiedler in einem Wetterhäuschen. Das Männla und das Fraala traten immer abwechselnd aus dem Wetterhäuschen heraus und beklagten singend, dass sie nie zusammen ausgehen können, denn bei Schönwetter geht das Fraala und bei Regenwetter das Männla aus. Aber einmal im Jahr, nämlich beim Seniorenfasching in Mainroth, da dürfen dann beide gemeinsam das Häuschen verlassen. Für diesen Vortrag gab es herzlichen Applaus.

„Schau amoll her, was im Pfarrbrief steht, man kann jetzt eine Churchcard im Pfarrbüro bestellen“, stellte Margit Gärtlein ihrem Mann Michael die neueste Errungenschaft des Seelsorgebereichs vor. Mit dieser Karte kann man Punkte sammeln und als Dank bekommt man Vergünstigungen und Extras. Die einfache Church-Card wird in schlichtem büßer-lila eingeführt, daneben gibt es noch die Silber-, Gold- und Platin-Card. Wenn man dann in die Kirche kommt, muss nur noch die Karte am Weihwasserbecken durch einen Schlitz gezogen werden, wie bei einem Geldautomaten und schon wirst man mit Weihwasser besprenkelt – bei der Platin-Card kommt sogar ein Tropfen Chanel Nr. 5 ins Wasser“, priesen sie die Vorzüge der Karte an, die Zuhörer lachten Tränen.

„Wir sind so motiviert und sportlich fit“ unter diesem Motto betätigten sich Helga Mayer, Marga Bähr, Margret Krause und Margit Gärtlein voller Elan mit bunten Hula Hoops auf der Bühne. Leider hielt der Schwung nicht lange nach und sie suchten einen Ausweg, um die sportliche Betätigung abzuschwächen. Zum Vergnügen der Zuschauer wurden kurzerhand aufgeblasene Kinderschwimmreifen übergestreift. Zur Krönung des ganzen Spektakels tanzte aus der Kulisse plötzlich Pfarrer Christian Montag herein, der ebenfalls einen Schwimmreifen trug. Dafür dankten die Zuschauer mit tosendem Applaus.

Die stotternde Erna (Marianne Fiedler), die ihren Dienst beim Bauern (Helmut Fiedler) quittieren wollte, weil die Hühner abends immer wieder aus dem Stall rennen, wenn sie zusperren will, sorgte ebenfalls für Heiterkeit. Morgens lockt sie die Hühner mit putt-putt aus dem Stall. Abends bleibt eine immer draußen, wenn sie dann droht „Geh rein, sonst hau ich dich kaputt-putt“, rennen alle wieder raus.

Der kurzweilige Nachmittag wurde von Edwin Jungkunz musikalisch umrahmt. Mit einem Lied verabschiedete sich das Faschingskomitee von den Gästen, die bestens unterhalten wurden.

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