Familienkreuzweg der Glaubensentdecker


Beim Familienkreuzweg in der Natur kamen zahlreiche Teilnehmer zusammen, um gemeinsam die letzten Tage Jesu auf besondere und kindgerechte Weise zu erleben. Um 15 Uhr begann der Weg, der über acht Stationen führte und sowohl besinnliche als auch aktive Elemente miteinander verband.
Im Mittelpunkt stand das gemeinsame Erleben: Die Kinder erhielten zu Beginn eine Dornenkrone und konnten so symbolisch in die Geschichte eintauchen. An einer Station wurde das letzte Abendmahl erklärt, wobei Brot miteinander geteilt wurde – ein Moment der Gemeinschaft und des Innehaltens.
Besonders eindrucksvoll war der Abschnitt, in dem die Kinder gemeinsam ein Kreuz über einen kleinen Parcours mit Hindernissen trugen. Hier wurde spürbar, was die Botschaft des Tages vermitteln sollte: Zusammen ist man stärker, und mit Gott an der Seite ist niemand allein. Die Kinder meisterten die Herausforderungen mit viel Engagement und gegenseitiger Unterstützung.
Ein emotionaler Höhepunkt war das Abspielen des Liedes „Bis zum Mond“ von Dikka, das viele Teilnehmende sichtbar berührte und für eine nachdenkliche Stimmung sorgte.
Zum Abschluss wurde eine Jesus-Stofffigur in Tücher gehüllt und in eine kleine „Höhle“ gelegt, die die Kinder anschließend mit Steinen verschlossen. Dieser Moment rundete den Kreuzweg auf eindrucksvolle Weise ab und ließ Raum für Stille und Reflexion.
Insgesamt war es ein sehr gelungener Nachmittag, der durch die große Beteiligung, die liebevolle Gestaltung und die intensive Atmosphäre in Erinnerung bleiben wird.